Belebung der Ortskerne von enormer Bedeutung

Feb 24 2018

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Was macht eine Gemeinde wie Wölfersheim mit rund 10.000 Einwohnern am Rande der Wetterau attraktiv? Die Punkte bezahlbarer Wohnraum, Schulen vor Ort, flexible Kinderbetreuung, eigene Autobahnauffahrt, gute Bus- und Bahn-Anbindungen, Ärzteversorgung oder das Angebot an Einkaufsmöglichkeiten werden in diesem Zusammenhang immer wieder genannt. Ein Punkt der hier oft vergessen wird, ist eine lebendige Ortsmitte. Leider hat das veränderte Kundenverhalten in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass aus Ortschaften und Städten viele Geschäfte verschwunden sind. „Das Einkaufen im Internet ist bequem und rund um die Uhr verfügbar. Leider führt es aber auch dazu, dass kleinere Geschäfte oft kaum noch überleben können. Das muss uns als Kunden bei unserem Einkaufsverhalten bewusst sein.“  erläutert der Wölfersheimer Bürgermeisterkandidat Eike See (SPD).

„Ich will das Internet-Shopping nicht verteufeln, auch ich habe natürlich schon Produkte online gekauft – vielmehr muss es uns gelingen, einen gesunden Mix zu erreichen und die Vorteile des Online-Handels mit den Vorzügen des stationären Einkaufens zu verknüpfen.“ Aus diesen Gedanken und Zielsetzungen war bereits sein Vorschlag entstanden, kostenlose W-Lan-Netze in Wölfersheim anzubieten. „Geschäfte im Ortskern sind aber nicht nur wichtig, um dort einkaufen gehen zu können, sie haben auch eine soziale Funktion. Hier trifft man sich, tauscht sich aus und sieht Freunde und Bekannte. Gerade in einer immer älter werdenden Gesellschaft ist das von großer Bedeutung.“ ist sich Eike See sicher.

Vor diesem Hintergrund freute sich Bürgermeisterkandidat Eike See darüber, dass im ehemaligen „Volksbankgebäude“ direkt am Grenzweg zwischen Södel und Wölfersheim nach längerem Leerstand wieder neues Gewerbe eingezogen ist. Es handelt sich um die Firma „meisterwerk“, die ein großes Angebot rund um die Themen Augenoptik und Hörakustik seit dem 22. Februar in der Södeler Straße 47 anbietet. See besuchte das Unternehmen kurz vor der Eröffnung und unterhielt sich mit den beiden Geschäftsführern Karsten Exeler und Nils Bludau. Beide sind davon überzeugt, dass sie den optimalen Standort für ihr Geschäft gefunden haben. Wölfersheim sehen sowohl Exeler, der selbst seit 15 Jahren in Södel wohnt, als auch der Butzbacher Bludau als eine Kommune mit Zukunftspotenzial an. „Wenn sich große Unternehmen, wie zum Beispiel DM dazu entscheiden, sich in Wölfersheim anzusiedeln, warum sollen wir uns das nicht auch trauen“, so Exeler und Bludau ergänzt: „Selbstverständlich haben wir eine eigen Marktanalyse anfertigen lassen, bevor wir uns dazu entschieden haben uns hier anzusiedeln. Das Ergebnis war eindeutig, Wölfersheim ist ein Standort mit Potenzial für unser Unternehmen“.


„Natürlich haben wir bereits alteingesessene und gute Optiker in unserer Gemeinde. Aber Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft und gerade das Thema Hörakustik wird momentan in Wölfersheim nicht abgedeckt. Aus meinen zahlreichen Hausbesuchen und Kontakten weiß ich, wie viele Wölfersheim mit Hörproblemen kämpfen und sich über eine kompetente wohnortnahe Beratung freuen werden. Gerade das macht auch den Vorteil von Handel vor Ort im Vergleich zum Internet aus – kompetente, persönliche Beratung kann kein Monitor ersetzen!“ so See. Für den Bürgermeisterkandidaten ist es eine Selbstverständlichkeit sich unbürokratisch, auf dem kurzen Dienstweg und vor allem auf Augenhöhe mit den ortsansässigen Unternehmen auszutauschen. Dabei ist es egal ob das Unternehmen einen oder hundert Beschäftigte hat. „Wölfersheim und dessen Einwohner profitieren von einem guten Einzelhandelsangebot, daher freue ich mich auch sehr über jede neue Gewerbeansiedlung“, so See abschließend.
 

 

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