Pulkert und See: „Elektromobilität möglich machen, testen und fördern!“

Nov 14 2017

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Der Wölfersheimer Bürgermeisterkandidat Eike See zeigt sich erfreut über den parteiübergreifenden Beschluss in Sachen Elektro-Tankstellen für Wölfersheim in der jüngsten Sitzung der Wölfersheimer Gemeindevertretung. Auf Antrag der SPD-Fraktion wurde der Dringlichkeitsantrag auf die Tagesordnung genommen und nach intensiver Beratung einstimmig angenommen. Damit kann die Gemeinde Wölfersheim von einem Förderprogramm der OVAG profitieren und zwei Elektrozapfsäulen auf dem Parkplatz am Rathaus installieren, ohne dass dies die Gemeinde Wölfersheim Geld kostet.

Für die SPD begründete Stefan Bodem den Antrag und Fraktionschef Pulkert zeigte sich erfreut über den gemeinsamen  Beschluss: „Wir hatten schon einmal prüfen lassen, ob es sich nicht lohnt, entsprechende Tankstellen bei uns zu installieren. Hätte dies die Gemeinde in Eigenregie gemacht, wäre das aber eindeutig zu teuer geworden. Dank des OVAG-Programms können wir diese Zukunftstechnologie nun auch bei uns unterstützen. Wölfersheim hat Energie!“
Bürgermeisterkandidat Eike See macht sich derweil schon Gedanken, wie die Elektromobilität weiter unterstützt werden kann: „Ich glaube nicht, dass wir die Probleme des Klimawandels tatsächlich alleine mit Elektromobilität lösen können. Es ist aber sicherlich ein Baustein, insbesondere, wenn die Speichermöglichkeiten der erneuerbaren Energien weiterentwickelt werden. Ich halte es für wichtig, dass eine innovative Gemeinde wie Wölfersheim dieses Thema eng begleitet und mit gutem Beispiel voran geht. Aus diesem Grund freue ich mich auch sehr, dass Stefan Bodem einen so gut ausgearbeiteten Antrag vorbereitet und vorgetragen hat und schlage daher vor, dass wir ein Elektro-Auto anbieten, das tagsüber von der Gemeindeverwaltung genutzt wird und abends und an den Wochenenden von allen Bürgern gemietet werden kann. Karben diskutiert ein solches Vorhaben aktuell, in Friedrichsdorf und Mörfelden-Walldorf wird das bereits praktiziert.“ Das Ganze funktioniert mit Hilfe eines Dienstleisters, der das Elektro-Auto als Mietauto zur Verfügung stellt. Während der Dienstzeiten fungiert die Gemeinde als Ankermieter. Außerhalb der Öffnungszeiten können die Bürgerinnen und Bürger das Auto buchen. „Es entsteht kein Verwaltungsaufwand für die Gemeinde, und wir bieten damit den Bürgern die Möglichkeit, die Vorteile und Grenzen der Elektromobilität selbst zu testen.“ findet Eike See. Einen entsprechenden Antrag würde er in den Gemeindevorstand einbringen, wenn er als Bürgermeister gewählt werden sollte.

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