Stellungnahmen zur REWE-Ansiedlung in Wölfersheim

Jul 18 2018

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Die IHK Gießen Friedberg veröffentlicht regelmäßig ein Wirtschaftsmagazin. Für die Juli/August Ausgabe wurde Jürgen Scheider, der Vorsitzende der Geschäftsleitung der Rewe Markt GmbH, Zweigniederlassung Mitte in Rosbach gefragt, warum sich REWE, der zweitgrößten Arbeitgeber in Hessen, in Wölfersheim ansiedeln möchte.
Ich wurde gebeten, eine kurze Stellungnahme abzugeben, aus der hervorgeht, was die Ansiedlung der Firma REWE, für Wölfersheim bedeutet und warum diese Ansiedlung wichtig für unsere Gemeinde ist.

Die beiden Stellungnahmen finden Sie hier:

Jürgen Scheider: „Nach intensiver Abwägung haben wir uns für das Gelände in Wölfersheim als Standort für unser neues regionales Lager entschieden. In unseren bestehenden Lägern in Hungen und Rosbach sind wir schon vor einiger Zeit an unsere Kapazitätsgrenze und Belastungsgrenze gelangt. Dies wirkt sich auch auf die Arbeitsbedingungen unserer Mitarbeiter aus. Ein neues Lager ist unumgänglich, damit wir handlungsfähig bleiben können. Wir haben andere Standorte in der Umgebung geprüft, mit dem Ergebnis, dass es keine Alternativen in der benötigten Größenordnung von 30 Hektar gibt. Der Standort in Wölfersheim liegt ideal und garantiert unseren Mitarbeitern weiterhin wohnortnahe Arbeitsplätze. Ein Umzug an einen weiter entfernten Standort, zum Beispiel im Rhein-Main-Gebiet, würde logistisch keinen Sinn machen und für viele der betroffenen 550 Mitarbeiter den Verlust des Arbeitsplatzes oder jahrelanges Pendeln bedeuten.“

Eike See: „Zum einen sind wohnortnahe Arbeitsplätze wichtig. Mit der Ansiedlung werden mehr als 500 Arbeitsplätze und 20 Ausbildungsplätze in Wölfersheim angesiedelt. Insbesondere eine gute Ausbildung von Fachkräften ist von enormer Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung einer Region. Darüber hinaus entstehen dauerhafte Steuereinnahmen, die es ermöglichen, weiterhin in den Erhalt und Ausbau von Infrastruktur, eine gute Kinderbetreuung und auch freiwillige Aufgaben wie Vereinsförderung und Kultur zu investieren. Zum anderen wäre es ein fatales Zeichen für alle anstehenden Flächenentwicklungen in der Region, wenn dieses Projekt nicht realisiert würde. Hiervon ist auch der Bereich Wohnungsbau betroffen, in dem in den nächsten Jahren im Rhein-Main-Gebiet verstärkt Flächen benötigt werden. Uns als Gemeinde ist es durch die Ansiedlung möglich, weiterhin Steuerhebesätze zum Beispiel für die Grundsteuer auf einem niedrigen Niveau zu halten, auch wenn sich die Gesamtwirtschaftslage negativ entwickeln sollte. Davon profitieren alle Bürgerinnen und Bürger, aber auch Unternehmen.“

Sollten Sie Fragen zur REWE-Ansiedlung haben, können Sie mich gerne über das Kontaktformular auf dieser Homepage kontaktieren.


 

 


 

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